Wenn die Erinnerung ihren Ort verliert
Im September 2026 werden der Frist entsprechend Gräber auf dem Friedhof Muri aufgehoben.
Unter jedem Grabstein ruht – bildlich gesprochen – eine Lebensgeschichte, die ihrerseits verwoben ist in ein Netz von anderen Lebensgeschichten der Vergangenheit und Gegenwart. Mit der Aufhebung der Grabfelder verliert das Gedenken an den und die Verstorbene seinen Ort. Sein bzw. ihr Grab kann danach nicht mehr besucht werden.
Um dem Abschied Zeit und Raum zu geben, laden die Katholische Pfarrei und die Reformierte Kirchgemeinde herzlich ein
zu einer kleinen ökumenischen Feier
unter dem Vordach des Aufbahrungsgebäudes auf dem Friedhof Muri, am Freitag, 28. August, um 17 Uhr (Dauer ca. 30 Minuten).
Gestaltet von der reformierten Pfarrerin Bettina Lukoschus und dem katholischen Seelsorger Andreas Biermann, musikalisch umrahmt von einem Bläserensemble der Musik Muri.
