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Pastoralraum Muri AG und Umgebung
News Pastoralraum
Horizonte, 09. Januar 2019

Neue persönliche Herausforderung

Neue persönliche Herausforderung

In der Zwischenzeit dürfte es in unserem Pastoralraum vielen bekannt sein, dass ich ab dem 1. August 2019 eine neue Aufgabe als Bischofsvikar in der Bistumsregion St. Verena antreten werde. Unser Diözesanbischof Felix Gmür hat mich für diesen Dienst berufen.

Viele werden sich fragen, warum gerade jetzt? Wir haben ihn doch gerade erst wieder neu zum Pfarrer unserer Pfarrei gewählt? Kaum wiedergewählt, verlässt er uns? Und wie wird es jetzt weitergehen im Pastoralraum? Wer wird sein Nachfolger? Und, und, und… Ihre Fragen und Sorgen kann ich gut nachvollziehen, es sind zum Teil auch die meinen.

Berufungen zum Bischofsvikar werden in der Regel ein halbes Jahr vor Dienstantritt publiziert. Sie treffen seine bisherige Wirkungsstätte nicht immer zum „günstigen“ Zeitpunkt.

Ich habe mir meine Entscheidung, die Berufung zum Bischofsvikar anzunehmen, reiflich überlegt. Ich bin zum Entschluss gekommen, dass es Sinn macht, diese neue Herausforderung anzunehmen. Als Priester stellt man seine Talente und Fähigkeiten immer zuerst in den Dienst seines Bischofs. In seinem Auftrag erfüllen wir dann den Dienst, der uns zugewiesen ist, egal ob in einer Pfarrei, einer Mission oder eine Aufgabe in der Mitverantwortung auf diözesaner Ebene.

Wie es mit meiner Nachfolge weitergeht, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar. Aber als Christen und Christinnen vertrauen wir auf die Führung des Heiligen Geistes. So bin ich der festen Überzeugung, dass die diözesane Personalabteilung, in Zusammenarbeit mit den staatskirchenrechtlichen Körperschaften unseres Pastoralraumes sowie dem Pastoralraumteam, eine gute Lösung finden wird. Die Suche nach einer guten Neubesetzung der Leitung des Pastoralraumes vertraue ich gern Ihrem persönlichen Gebet an. Via Pfarrblatt halten wir Sie über den Stand der Dinge auf dem Laufenden.

An dieser Stelle danke ich Bischof Felix für sein Vertrauen, das er in meine Person setzt. Ich danke aber auch allen Gläubigen des Pastoralraumes für ihr Verständnis und die vielen guten Wünsche, die mich bis dato erreicht haben.

„Alles hat seine Zeit“, so heisst es im Buch Kohelet. Im Vertrauen darauf, dass Gott „alles zu seiner Zeit auf vollkommene Weise getan hat“ (vgl. Koh 3,1-11), legen wir unsere persönliche Zukunft, aber auch die des Pastoralraumes, in Gottes gütige Hände. ER möge uns begleiten auf all unseren Wegen mit Seinem Segen.

Georges Schwickerath, Pastoralraumpfarrer


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