zur Startseite zur Hauptnavigation zum Hauptinhalt zum Kontaktformular zum Suchformular
Pastoralraum Muri AG und Umgebung
News Pastoralraum
Horizonte, 29. November 2017

Maria und die Erbsünde

Maria und die Erbsünde

Wenn wir vom Fest Mariä Empfängnis (8. Dezember) reden wollen, müssen wir über die Erbsünde sprechen. Mit Erbsünde ist kein persönliches falsches Verhalten gemeint. Sondern dauerhaft negative Tendenzen in uns. Solche chronisch negative Gefühle in uns können sein: Unzufriedenheit, Unsicherheit, Angst, Aussichtslosigkeit, Ärger, Enttäuschung, Stress, Minderwertigkeitsgefühle, Gleichgültigkeit, Eifersucht, Selbstmitleid und vieles andere. Dieses Dunkle tragen wir in uns – und tragen es mit uns. Maria jedoch, so postuliert es das kirchliche Dogma, war davon ausgenommen. Maria hat diese Dunkelheiten nicht in sich getragen. Deshalb feiert die Kirche sie als Ersterlöste. Was für Maria Realität war, ist für uns Heutige Lebensaufgabe. Wir sind eingeladen, uns unserer Dunkelheiten zu stellen, sie zu erkennen, anzunehmen, nach unseren Möglichkeiten daran zu arbeiten. All dies im Vertrauen, dass Jesus Christus uns durch diese Dunkelheiten hindurchträgt. Maria ist uns da vorausgegangen – folgen wir ihr nach!

Stefan Heinzmann, Pastoralassistent


zur Newsübersicht