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Pastoralraum Muri AG und Umgebung
News Pastoralraum
Horizonte, 01. Mai 2020

Maria, die Hoffnung aller Gläubigen

Maria, die Hoffnung aller Gläubigen

Liebe Pfarreiangehörige

Wir sind im Monat Mai, der bekanntlich der besonderen Verehrung der Jungfrau Maria gewidmet ist. Gläubige Katholiken erweisen sich ihr gegenüber besondere Ehre. Papst Franziskus sagt, dass der Monat Mai eine Zeit ist, in der das Gottesvolk mit besonderer Intensität seine Liebe und Verehrung für die allerseligste Jungfrau ausdrückt. Es ist Tradition in diesem Monat den Rosenkranz zu Hause und in den Pfarreien zu beten. Für viele Marienverehrer ist es üblich, in diesem Monat zu pilgern und die ihr geweihten Kirchen zu besuchen. Sie bringen ihr kleine Opfer zu Ehren und beten als Familie, als Pfarrei den Rosenkranz. An einigen Orten wird jedes Jahr im Mai eine feierliche Prozession mit einer Statue oder Porträt der Jungfrau Maria gemacht. Eine besondere Praxis der Marienverehrung ist der Mai-Altar. Ob in einer Kirche oder in einem Haus, dieser Altar besteht aus einem Marienbild, Kerzen und ist mit schönen Blumen verziert. Er ist der Treffpunkt der Familien und gläubigen Christen, wo sie sich an sie in Liebe und voller Hoffnung wenden.

Der heilige Bernhard von Clairvaux hat einmal gesagt, „Gott hat Maria die Fülle alles Guten gegeben. Damit, wenn etwas von Hoffnung, Gnade, Erlösung in uns ist, können wir sicher sein, dass es von ihr in uns überflossen ist. Mit Herz, Zuneigung und Eifer unserer Seele sollen wir sie ehren, denn dies ist der Wille Gottes, der uns alles durch ihre Hände schenken möchte.“ Sie hat den Urheber des Lebens geboren. Sie ließ zu, dass ihr Leben von Gottes Verlangen unterbrochen wurde. Ihr aufrichtiges „Ja" gibt Gott eine Heimat, einen Leib, in dem er wohnen kann. Wegen ihr hat er Hände, die heilen und segnen werden, und ein Herz, mit dem er lieben kann.

Wenn wir wollen, dass Christus sein Leben in uns und durch uns lebt, wenn wir Nachahmer Christi sein wollen, müssen wir eine kindliche Liebe zur Jungfrau Maria haben. Der heilige Lukas sagt: „Jesus ging mit Maria und Josef hinab und kam nach Nazareth und war ihnen gehorsam.“ Jesus war Maria und Josef untertan. In der Nachfolge Christi wenden wir uns dann an seine Mutter für die Fürbitte. Die Verehrung Mariens sollte für uns selbstverständlich sein, da wir sie als Mutter betrachten. Wenn wir sie ehren, ehren wir Christus.

Die Gottesmutter lebt unablässig auf unserem Weg als Zeichen des Heils und der Hoffnung. Wir vertrauen uns ihr, der Gesundheit der Kranken, an. Wir suchen in dieser schweren Krisenzeit Zuflucht unter ihrem Schutz. Sie verachtet nicht unsere Bitten, sondern hilft uns in jeder Gefahr. Als Königin des Himmels vereint ihre Verehrung unsere Herzen und verbindet uns enger in einem Band der Liebe. Als Mutter schenkt sie uns die Gabe der Eintracht und des Familienfriedens.

Widmen wir uns in diesem Monat Mai häufig mit unserem Gebet der Jungfrau Maria. Unser Geist ist mit himmlischen Dingen ausgestattet und begehrt ewiges Leben mit spiritueller Sehnsucht. Möge die Jungfrau Maria das Leben, die Süße und der Hoffnung aller irdischen Pilger, niemals weit von unseren Herzen entfernt sein.

Kaplan Julius Dsouza


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