zur Startseite zur Hauptnavigation zum Hauptinhalt zum Kontaktformular zum Suchformular
Pastoralraum Muri AG und Umgebung
News Boswil Kallern
Horizonte, 12. Juli 2019

Fünf Fragen an Diakon F. Marra

Fünf Fragen an Diakon F. Marra

Francesco Marra ist als angehender Pastoralassistent in die Kirchgemeinde Bünzen gekommen. Nach dem Anschluss absolvierte er eine Zusatzausbildung und konnte im Dezember 2017 die Weihe zum Diakon entgegennehmen. Seit dem Herbst 2018 ist er nun auch für die Pfarrei Boswil zuständig und ist immer am Donnerstag auf dem Pfarramt in Boswil anzutreffen. Seine liebevolle und herzliche Art schätzen wir im ganzen Pastoralraum sehr. Mit dem Weggang von Pastoralraumpfarrer Georges Schwickerath ist eine weitere Aufgabe auf ihn zugekommen. Ab sofort waltet er im ganzen Pastoralraum als Koordinator. Keine leichte Aufgabe, in sechs Gemeinden alle Fäden in den Händen zusammenzuhalten und die Gottesdienste zu besetzen. Dies ist nicht immer einfach, da wir im Pastoralraum mit Seelsorgern unterbesetzt sind. Umso mehr sind wir immer wieder erfreut, wie präsent er überall ist und sich Zeit nimmt für ein Gespräch. Wir wünschen unserem Diakon und Koordinator weiterhin viel Freude in seinem Amt und auch Gespür und Geduld um alle die Fäden richtig zu ziehen.

Fünf Fragen:

1. Was ist ihre liebste Aufgabe?

Am liebsten bin ich bei den Leuten, egal ob in der Liturgie, der Segnung oder bei einem Gebet. Wichtig sind mir die Menschen.

2. Welche Arbeit verrichten Sie weniger gerne?

Sitzungen und Büroarbeiten sind nicht meine bevorzugten Arbeiten.

3. Welches ist ihr schönstes Erlebnis?

Es sind verschiedene Ereignisse, z.B. wenn ich bete oder wenn ich seelsorgerische Gespräche mit meinen Mitmenschen führe. Hier spüre ich, ich kann ihnen viel mit auf den Weg geben und ebenso viel kommt von den Menschen zurück. Ebenfalls ist es auch immer wieder schön mit Gott zu sprechen, innenzuhalten und Kraft aus diesen Gesprächen zu tanken.

4. Welches Thema bewegt Sie immer wieder?

Die Rolle der Frau beschäftigt mich immer wieder, nicht nur in der Kirche. Für mich persönlich ist es wichtig, wie in Zukunft mit diesem Thema umgegangen wird. Schliesslich ist es auch eine Frage der Gerechtigkeit.

5. Welche Ziele sehen Sie für den Pastoralraum?

Wichtig ist mir, im Pastoralraum im Glauben zu leben. Damit alle eine Platz haben, vom Jugendlichen bis zu den Senioren. Ich möchte nicht nur Stabilität für den Pastoralraum, die Zusammenarbeit soll auch brauchbar und nützlich sein. Ich wünsche mir ein schönes Miteinander.

Stabilitas, Utilitas, Venustas - ohne diese drei Kriterien, wie Vitruv (römischer Architekt) sie genannt hat, kann kein Bau erschaffen werden. Wenn wir etwas Neues bauen wollen, sind diese drei Kriterien sehr wichtig.

Stabilität, Nützlichkeit, Schönheit und Zweck sind auch für den Pastoralraum von grosser Bedeutung. Dies wünsche ich mir auf allen Ebenen, in der Zusammenarbeit, dem Glauben und dem Leben in unseren Kirchgemeinden.


zur Newsübersicht